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Doch die meisten Fälle bleiben für die Öffentlichkeit unsichtbar. Dieser Text ist Teil der dis:orient-Kolumne Des:orientierungendie jeden zweiten Freitag erscheint. Die Büroleiterin von GKK Architektur und Städtebau hatte die E-Mail eigentlich intern verschicken wollen — aber sie landete im Postfach des Bewerbers, der die rassistische Absage auf Facebook öffentlich machte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Vorfall rasant und wurde auch von überregionalen Medien aufgegriffen. Sogar der Antidiskriminierungsbeauftragte der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Dervis Hizarci, schaltete sich ein. Können der von Rassismus Betroffene und andere Menschen in ähnlichen Situationen das Medienecho und die darauffolgende Einladung als Sieg verbuchen? So fühlt es sich jedenfalls nicht an. Denn der Fall steht sinnbildlich für die Erfahrungen, die viele Menschen aus Westasien, Nordafrika und wohl fast jedem nicht-europäischen Land machen, wenn sie nach Berlin kommen.

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